Routine ist vorerst verjagt!
Die letzte Woche war so ueberaus ereignissreich, dass ich gar nicht weiss wo ich anfangen soll...
Zum einen erblickte ein Kindlein das Licht der Welt: der kleine Alessandro. Die Freude und die Aufregung ueber dieses debeutsame Erlebniss waren gleichermassen gross und auch fuer mich (die ich nicht zur Familie gehoere) war es ein sehr emotionales Erlebnis.
Ansonsten hat der Besuch(Ana&Maya) der mir diese Woche die Ehre gab, meinen Alltag ordentlich aufgemischt!
Obwohl ich nach wie vor meist einfach quer durch die Stadt tigerte und allerlei Pizza&Eis schlemmte, so tat ich dies in den letzten Tagen in Gesellschaft lieber Freunde und genoss es um so mehr. Auch die Anzahl meiner Selbstgespraeche ist rapide gesunken...
Am Wochenende habe ich mich sogar in gewohnter Manier ins Nachtleben gestuerzt und froehnte nach ca 7woechiger Abstinenz auch mal wieder dem Alkoholkonsum und gebe offen und ehrlich zu ziemlich einen im Tee gehabt zu haben.
Uebrigens das erste Mal hier in Rom und ueberhaupt in Gesellschaft der Leute die ich hier kenne,...darum hatte ich auch gewissen Bammel was die Reaktion betreffen wuerde.
Ich hab mich zwar bis auf die Knochen blamiert, aber im grossen und ganzen wuerde ich sagen, dass mein Rausch am Freitagabend durchaus konstruktiv war.
Habe wild auf italienisch losgeplappert, wurde (fast) problemlos veratanden und erntete sogar das ein oder andere Lob.
Ich machte mich zwar gehoerig peinlich aber dabei der Stuhlgang alle Ehre: sprach viel ueber Fekalien, fragte einen Freund von Giacomo (den ich ca ein paar Minuten kannte) ob wir gemeinsam eine "Kackawurst" machen wollen und erzaehlte allen Anwesenden stolz, dass ich dreckige Unterwaesche truege (hierbei wusste ich allerdings nicht was ich von mir gab sondern war nur froh, dass der Satz kein RRRR enthielt) und hielt auch einen Vortrag ueber den italienischen Fussball.
Zum Glueck stand mir Ana in nichts nach und wir teilten uns die Blamage schwesterlich auf. Waren ein grossartiges Team, trugen, einander staendig ins Wort fallend, mit kuriosen Geschichten und Argumentationsweisen massgeblich zum Amuesement der Allgemeinheit bei und hinterliessen sicherlich einen bleibenden Eindruck bei allen Anwesenden.
Ana hielt sogar Giacomo eine Standpauke, dass er sich mehr um mich kuemmern muesse, er gelobte Besserung...
Samstag abend musste er allerdings arbeiten, sodass er mal wieder keine Zeit hatte und wir unser Abendprogramm alleine und spontan auf die Beine stellen mussten, denn der Club den er mir empfahl sei angeblich nur mit einem Auto zu erreichen, also konnten wir ihn nicht aufsuchen...
Standen erst singend auf dem Campo de Fiori bis wir irgendwann wir auf eine Gruppe Spanier stiessen und sie in einen Club begleitetenden man auch ohne Auto erreichen konnte...es war sehr skurril aber dennoch sehr unterhaltsam....
Jetzt ruft die Arbeit&die Dusche.
Fotos kommen nach, find grad das Kabel nich.
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2 Kommentare:
ICH SCHRIEB DAS ALLES GESTERN SCHON,....jedoch speicherte ich den Eintrag nur anstatt ihn ordnungsgemaes zu veroeffentlichen!
Verzeiht....
Berufe mich auf Rolf Zukovski: "Alle machen Fehler..."
da mir gleichermaßen diese überaus erfreuliche ehre erwiesen wurde, jule nun einmal wahrhaftig live in rom zu erleben und mit ihr zeit verbringen zu dürfen (wir hatten wirklich glück, denn sie konnte viel zeit frei scheffeln! ein lob und dank an die gasteltern.), kann ich die ganze geschichte nur bestätigen!
wie gesagt ist jede menge zeugs passiert (hauptsächlich erfreulich, manches schockierend, aber alles sehr lustig) wir hatten viel spaß und vermissen sie jetzt umso mehr!
liebe jule, ich möchte nochmal auf eines hinweisen: remember the three rules...the second one is the most important...but the other ones are improtant, too!!! was kann man dazu noch sagen?! happiness of life.
Ana
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