Sonntag, 17. Februar 2008

Schwarzes Gold des Morgens



Schon wieder Sonntag...um der, mir selbst auferlegten, Pflicht gerecht zu werden folgt heute planmaessig und termingerecht der naechste Eintrag.

Eigentlich koennte ich es hierbei auch schon belassen, denn die vergangenen Woche bruestet sich nicht unbedingt mit extraordinaeren Zwischenfaellen und auch kann nicht mit spektakulaeren Ereignissen prahlen. Sie verstrich einfach so, heimlich still und leise ohne nennenswerte Vorkommnisse...


Aber vielleicht ist gerade das ein bedeutsamer Gegenstand, der es Wert ist naeher betrachtet zu werden: Mein Alltag!

Wie sieht der eigentlich so aus mein roemischer Alltag?!??!

Ich will es euch erklaeren:
Werktags klingelt um 7 mein Wecker, um halb8 bequeme ich mich dann aus meinem Bette und wanke im halbschlaf gen Kueche um Kaffe zu bruehen, den ich sobald er fertig ist mit etwas Milch (damit er nicht mehr so heiss is) wahlweise ein paar Kekschen, einem Plumcake oder einer Art Milchbroetchen mit Aprikosenmarmeladenfuellung zu mir nehme.
Zurueck in meinem Zimmer verspeise ich, wenn mein Vorrat im Koffer unterm Bette das hergibt, noch ein paar Kekschen, Plumcakes oder Yes-Toertchen-Verschnitte...davon weiss aber zum Glueck niemand...
Dann mach ich mich rasch fertig, trinke nochn Kaeffchen um gegen halb9 das haus nahezu fluchtartig zu verlassen: Ich renne bergab, bergauf und etwas gerade aus zum Bahnhof um gerade noch so meinen Zug in Richtung Zentrum zu erwichen, meist muss ich die Fahrt im Stehen verbringen oder ich kauere mich auf ein Treppchen.

Dann weiter mit der Ubahn, auch so ein Abenteuer will man sitzen muss man schnell sein und sollte sich nichts aus den boesen Blicken der Zulangsamgewesenen machen.

Raus aus Ubahn, kleiner Fussmarsch durch die Via Nazionale (eine Art kopfsteingepflasterte Uhlandstrasse) 2Std Schule, dann straeune ich ein Weilchen durch die Stadt. Trink n Kaeffchen, schleck n Eischen, ess hier und da ein Stueck Pizza und kauf ein um die Nahrungsreserven fuer den Koffer unterm Bette wieder aufzufuellen.

Dann gehts zurueck, kurze Verschnaufpause um dann gegen 15:15h Susanna vom Kindergarten abzuholen, bei schoenem Wetter gehts aufn Spielplatz, bei schlechtem direkt nach Haus.

Kinder sind faszinierend, sie koennen hintereinander 10Mal das gleiche Puzzle machen, dabei ueber Stunden hinweg ein und das gleiche Lied hoeren und ueber mehrere Wochen hinweg nahezu jeden Tag den selben Film schauen ohne sich dabei zu langweilen...ich versuche mir das jetzt auch wieder anzutrainieren...

Gegen 7wird gebadet, danach isst sie, dann essen wir (die Eltern&ich).

Danach koennt ich machen was ich will, meist geh ich kurz an den Computer & dann ins Bett...

Bei Bedarf wuerd ich schon gerne Mal das Haus verlassen und auch mal nach Anbruch der Dunkelheit ein wenig um die Haeuser zu ziehen, aber meist hat ja niemand Zeit. Seit 2Wochen liegt die Quote von Freunden die ich waehrend der Woche so sehe noch bei mikrigen 1,5- Tendenz hoffentlich steigend!

Diese Woche wird sie sich auf jeden Fall schon Mal verdoppelt, da meine lieben Freunde Ana&Maya einfliegen werden um mir den eben beschriebenen Alltag mit ihrer holden Anwesenheit ein wenig zu versuessen...ich freu mich!

Habe diese Woche versucht ein wenig Veraenderung in mein Leben zu bringen und habe in erster Linie aus langweiele spontan einen Friseursalon aufgesucht und ehe ich mich versah sah ich meine Haare bueschelweise zu Boden fallen...jetzt hab ich den Salat...und zwar aufm Kopf....

Auf Wunsch einer einzelnen Dame, der Morgen im Uebrigen die Weissheitszaehne gezogen werden (mein Beileid!!!) gibts auch wieder n paar Fotos!

Sie werden die mitreissende und brisante Thematik dieses Textes vortrefflichst wiederspiegeln...


Pizzaaaaaaaaaaaaaaaaaa!!!!!!!!!!!!!!!!!!ja- beide fuer mich!


Jedes Mal aufs Neue ein Spektakel:




Ein Orangenbaeumchen


Die "Frisur"




Hier sitze ich grad...
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1 Kommentar:

Mira* hat gesagt…

Jule,du und deine haare- ihr seht toll aus!!! :)kuuuuss*