Ich dachte dem glaenzenden Auftritt am letzten Wochenende ist es mir gelungen die Aufmerksamkeit der Roemer zu erwecken.
Anfangs war deutlich zu bemerken, dass Anas Standpauke sowie mein gezielter Hieb in die Magengegend gesessen haben und man sich von nun an mehr bemuehte mich bei Laune zu halten!
Es sind auch erste Erfolgserlebnisse zu verzeichnen, dennoch wurden erneut Verabredungen geloest und Versprechen gebrochen.
Mittlerweile weiss ich aber dass das weniger mit Boshaftigkeit sondern mehr mit grenzenloser Verplantheit zusammenhaengt und steh drueber.
Wenigstens hat ich gestern einen durchaus unterhaltsamen Abend in dem "Club-den-man-nur-mit-dem-Auto-erreichen-kann" der sich eigentlich "Circolo degli artisti" nennt und eine Magnet-Fritz-Mischung ist mit einem unheimlich grossen Aussenbereich.
Giacomo musste arbeiten und meinte ich solle mich direkt an den die Andern, also sozusagen die Freundes-Freunde, mit denen ich zuvor wenn ueberhaupt nur ueber Ecken Kontakt hatte, wenden und er wuerde dann nach Feierabend zu uns stossen. Fasste also meinen ganzen Mut zusammen und rief mittags Camilla an (die jenigen, die die Vorgeschichte kenne, wissen, dass mir das bei Weitem nicht leicht fiel, aber ne andere Nummer hatte ich nicht) um mich nach dem Verlauf des Abends zu erkundigen.
Sie lud mich ein vorher mit ihr und nem Freund auf ein Konzert zu gehen, dass im besagten Club stattfand und da ich so frueher das Haus verlassen konnte, willigte ich ein ohne zu wissen worauf ich mich einlies.
Wusste nur, dass der Bandname das Wort "girls" enthielt und machte mich mental auf eine unspektakulaere Frauenformation gefasst, die entweder rotzfrech mit gestraehntem Haupthaar provokant umherkrakehlt oder zuckersuess und vertraeumt ruehrende Texte mit ihren Engelstimmchen zum besten gibt.
Doch es waren 6 jungsche Herren auf der Buehne, die engelsgleich ihre Liedlein traellerten. Die Zahl der Saenger schien von 1-4 zu variieren, die der Gitaristen von 1-5. Am Keyboard war nur einer, aber der war gelegentlich auch Saenger oder als Gitarist zu gange. Die einzige relativ Konstante Rolle hatte der Schlagzeuger inne, jedoch mischten auch hier zeitweise einige der singenden Gitaristen mit indem sie mit aufs Schlagzeug haemmerten als gaebs kein Morgen.
Mein persoenliches Highlight war ein kleines Glockenspiel, welchen sich lieblichst bemuehte neben all den Gitarrenklaengen zu behaupten!
Alles in allem plaetschende- Taenzelmusik, nicht zu aufdringlich an sich nich schlecht.
"Girls in Hawaii" heisst der Verein und kommen bald nach Berlin (25.4.Lido)
Danach gabs noch ne zweite Band, das sich deutlich unterschied. Alter der Besatzung sowie Geschwindigkeit der Musik waren wesentlich hoeher. Gab nur einen Saenger, der jedoch hatte eine so kraeftige Stimme, dass es keine weiteren benoetigt wurden.
Nach dem Konzert kamen dann auch alle anderen, die ich teilweise nur fluechtig vom Sehen, teilweise schon etwas besser kannte und man plauderte im grossen Aussenbereich.
Nachdem ich letzte Woche, im Suff ein erstes, richtiges und laengeres Gespraech mit Alessio (Gitarist bei bedtime for Charlie) fuehrte, was es diese Woche er, der nicht mehr ganz bei Sinnen war und wir haben uns erneut nett unterhalten. Jetzt sind wir quitt!
Ich hatte nicht genug Geld um mitzuziehen- sowas wie Vorgluehen gibt es hier uebrigens nicht (dafuer wird aufm Weg im Auto viel&gerne gekifft, ob man am Steuer sitzt oder nicht spielt keine Rolle)
Geht man abends weg, so trifft man sich erst am FERMATINO (Fermatino: it. fuer Bushaltestellchen. Bushaltestelle vor deren ehemaliger Schule. Fuer den Laien eine einfache trostlose Bushaltestelle vor der junge Leute rumlungern, fuer Eingeweihte jedoch ein mystischer Ort mit grosser Bedeutung) dann bilden sich haeufig Fahrgemeinschaften, und dann faehrt man, oftmals nach einem kleinen Essens-Zwischenstop, zum eigentlichen Ziel des Abends und ausgelaeutet wird der Abend bei "La Dolce Notte" aufgesucht wo man lecker und guenstig suess&salzig speisen kann.
Jetzt hab ich hunger bekommen und ich hab eh keine Lust mehr weiter zu schreiben.
Das Wetter ist, nach einigen traurigen grauen Tagen wieder traumhaft(22°) es blueht und zwitschert ueberall und ich hock nur vorm Computer.
Das Kabel ist uebrigens immernoch nicht aufgetaucht, Fall fuer den Anthony...
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen